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Weihnachtsmann und Nordlichter

Rovaniemi

Heute steht wieder etwas Touristisches auf dem Plan.
Ein Bus bringt uns von Rovaniemi an den nur wenigen Kilometer entfernten, mit Linie und Schild ausgestatteten Polarkreis.



Foto: J.D.

 Zufälligerweise hat sich der Weihnachtsmann diesen Platz auch noch für sein Dorf ausgesucht! Hier ist jeden Tag Weihnachten. Doch wir sind froh, dass die Besuchermassen erst am November kommen. So können wir quasi bis zum Weihnachtsmann durchlaufen ohne anzustehen.
Der nette Mann mit dem weißen Bart redet mit uns ein wenig auf Englisch und Deutsch und prophezeit uns, dass wir heute unsere Polarlichter sehen werden. Leider gibt es kein Beweisfoto von uns dreien. Fotografieren ist streng verboten und muss teuer bezahlt werden, wenn man doch eins haben möchte.
Bis zur Rückfahrt in die Stadt bleibt uns noch ein wenig Zeit und so gehen wir noch in das Hauptpostamt des Weihnachtsmannes. Hier kommen jedes Jahr tausende Briefe von Kindern aus aller Welt an.

Es gibt auch einen großen roten Briefkasten in dem man seine Weihnachtspost einwerfen kann. Dieser wird erst kurz vor Weihnachten geleert und dann verschickt. Das lasse ich mir natürlich nicht nehmen und so lassen wir uns nieder und schreiben ein paar Weihnachtskarten an unsere Familien und Freunde. Wer genau eine bekommt verrate ich aber nicht!

Foto: J.D.

Zurück in Rovaniemi schlendern wir über den International Market, welcher gerade seine Zelte hier aufgeschlagen hat. Aus vielen Ländern werden Waren und Köstlichkeiten angeboten. Es ist wie eine Art Jahrmarkt, der von Stadt zu Stadt zieht.

Foto: J.D.

Schon um 21.30 Uhr stehen die Prognosen unserer App gut um Polarlichter zusehen. Mit Decke und Kissen, aber ohne Tee, machen wir uns auf zum Arktikum. Diesmal ist keine Menschenseele da und so suchen wir uns einen günstigen Platz und warten.
Es ist kalt und unglaublich still.
Nach einigen Minuten tauchen doch noch Leute auf und wir alle starren in den Himmel.
Plötzlich geht es los! Erst denke ich es ist nur eine Wolke, aber sie bewegt sich merkwürdig und fängt an grün zu leuchten. Alle sind jetzt hell wach und manche versuchen die Lichter mit Hilfe ihres Handys einzufangen. Vergebens. Mein Freund hat seine Kamera zum Glück vorbereiten und kann einige schöne Fotos von diesem unglaublichen Moment machen.

Foto: J.D.

Später fallen wir müde und zufrieden in unsere Betten. Frieren und wachbleiben hat sich gelohnt!

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